Titel: (500) Days of Summer (500 Days of Summer)
Genre:
Drama, Komödie
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel, Geoffrey Arend, Olivia Howard Bagg, Patricia Belcher
Kinostart:
2009-09-24
Produktionsland: Vereinigte Staaten von Amerika
Regie: Marc Webb
Filmlänge: 95 min.
Produktionsjahr: 2009
Verleih: Twentieth Century Fox SA
Offizielle Webseite:
www.foxsearchlight.com/500daysofsummer
Inhalt:
Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Wer sich mit einem guten Film begnügt, ist mit «(500) Days of Summer» bestens bedient. Das Regiedebüt von Marc Webb ist der perfekte Liebesfilm für hoffnungslose Romantiker.
Thomas Hansen (Joseph Gordon-Levitt), ein verträumter Texter von Glückwunschkarten, ist mit der Überzeugung aufgewachsen, dass er niemals glücklich wird, bis er die eine richtige Person trifft. Summer Finn (Zooey Deschanel), die charmante Sekretärin des Abteilungsleiters, teilt diese Einstellung nicht. Sie ist jung und möchte das Leben geniessen. Warum soll sie dazu einen Freund brauchen? Zu dumm, dass sich Tom unsterblich in Summer verliebt.
«(500) Days of Summer» ist die ehrlichste Liebeskomödie seit «When Harry Met Sally...». Berührend, entzückend und herzzereissend werden im fragmentiert aufgebauten Drehbuch von Scott Neustadter und Michael H. Weber die Gefühlszustände zwischen Ekstase und Elend durcheinander gemischt, die Wirklichkeit der Vorstellung von Tom gegenüber gestellt und schwärmerisch von den Möglichkeiten der Liebe erzählt.
Das Regiedebüt von Marc Webb ist romantisch und komisch. Die Bezeichnung «romantische Komödie» trifft trotzdem nicht wirklich ganz zu. Auch Liebesfilm ist nur beschränkt passend. So warnt der Erzähler schon zu Beginn: «This is not a love story.» Erzählt wird trotzdem eine Liebesgeschichte. Aber «(500) Days of Summer» ist auch tragisch und erschütternd. Und begeistert von der ersten bis zur letzten Minute.
Entzückend ist die Charakterisierung der Figuren. Toms Gefühlsleben wird auf eine völlige Fehlinterpretation von «The Graduate» zurückgeführt, ein Film, der später auch noch ganz verwegen in einer zentralen Szene wirkungsvoll zitiert wird. Summer wird im Grunde schon durch einen Satz aus dem High-School-Jahrbuch beschrieben: Sie verwendet die Liedzeile «Color my life with the chaos of trouble» von Belle & Sebastian als Motto für ihr unbeschwertes Leben.
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